Der Block um die CDU-Fraktion verhinderte so eine Aussprache, zu den anhaltenden Geschwindigkeitsübertretungen auf Teilen der Albrecht-Dürer-Straße.
Die Verwaltung schlußfolgerte durch eine Vermengung der unterschiedlichen Messpunkte, dass auf der Albrecht-Dürer-Straße kein Handlungsbedarf bestehe.
Die Verwaltung selbst lieferte aber in Ihrer Mitteilungsvorlage die genauen Daten mit. Daraus wurde deutlich, dass „auf einzelnen Teilstücken der Albrecht-Dürer-Straße erhebliche Geschwindigkeitsübertretungen vorkommen“, so Fröhling. Trauriger Spitzenreiter war der Raser, der in der Tempo-30 Zone mit über 100 km/h zu viel auffiel. „Auch wenn die Aussprache nicht gewünscht war, werden wir das Thema nicht ruhen lassen“, betonte Fröhling. Ein Antrag für verkehrsberuhigende Maßnahmen sei bereits in Vorbereitung.“
„Kiss&Walk wird geprüft, aber über die Verkehrssituation auf der Albrecht-Dürer Straße wird lieber nicht gesprochen.“
Bericht der SPD-Fraktion aus dem Ausschuss für Tiefbau und Verkehr.

Im Ausschuss für Tiefbau und Verkehr stellte die SPD-Fraktion den Antrag für das Pulheimer Schulzentrum die Einrichtung von ein oder zwei „Kiss and Walk“-Zonen zu prüfen. Hiermit traf die Fraktion scheinbar einen Nerv und der Auftrag an die Verwaltung wurde einstimmig erteilt. „Das morgendliche Chaos vor den Schulen ist nervig und gefährlich“, so Sylvia Fröhling, Fraktionsvorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion. Durch die Einrichtung von sogenannten Kiss&Walk-Zonen soll die Verkehrssituation entschärft werden, „damit Schülerinnnen und Schüler die zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind die Schulen sicher erreichen können“, so Fröhling.
Diskussion über Albrecht-Dürer-Straße abgelehnt
Mit den Stimmen des konservativen Lagers lehnte der Ausschuss für Tiefbau und Verkehr (TVA) dagegen einen weiteren Antrag der SPD-Fraktion bei Stimmengleichheit ab. Hierbei ging es darum, die Mitteilungsvorlage zu den Verkehrsmessungen in der Albrecht-Dürer-Straße von einem reinen Mitteilungspunkt der Verwaltung zu einem ordentlichen Tagesordnungspunkt zu machen. Dadurch hätte es einen echte Diskussion zu dem Thema geben können, da bloße Mitteilungsvorlagen nur zur Kenntnis genommen werden können.