Lasst uns die Sankt-Martins-Züge in Pulheim retten!

Die sind nämlich in den kommenden Wochen wieder gefährdet, nachdem sie im vergangenen Jahr sogar komplett ausfallen mussten. Blöder Corona-Mist! Das darf sich diesmal nicht wiederholen – findet unser jugendpoplitischer Sprecher und Fraktionsvorsitzender Torsten Rekewitz. Und zwar nicht nur, weil er selbst seit einigen Jahren in seiner ehemaligen Kita mit rotem Umhang verkleidet aufs (Stecken-)Pferd steigt; sondern weil er weiß, wie sehr ganz viele Kinder diese schöne Tradition lieben. Deshalb hat er heute den Bürgermeister angeschrieben und um Mithilfe bei der Rettung des Martinsfestes in Pulheim gebeten:

 

Durchführung von Sankt-Martins-Zügen in Pulheim ermöglichen.

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

 

zu den vielen Dingen, auf die Kinder während der Corona-Pandemie verzichten mussten, gehörten im vergangenen Jahr – leider auch bei uns in Pulheim – die beliebten Sankt-Martins-Umzüge mit Weckmännern, Lagerfeuer und viel Stimmung. Ein Erlebnis, das die kleinen Augen aufleuchten lässt. Auch in diesem Jahr gibt es wieder viele Diskussionen, ob die Feiern in einem angemessenen Rahmen stattfinden können. Entsprechende besorgte Nachfragen erreichen mich aus zahlreichen Kitas und Grundschulen und auch in den Nachbarstädten ist dies seit einigen Tagen ein Thema.

Gestern nun appellierte Ina Schnarrenbach, die Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, an alle Städte, die Martinsumzüge in diesem Herbst möglich zu machen. Diesem Appell schließe ich mich gerne an und bitte Sie, seitens der Verwaltung alles Erforderliche in die Wege zu leiten, damit die Pulheimer Kinder in wenigen Wochen ein schönes Sankt-Martins-Fest erleben können.

Lieber Herr Keppeler, gerne mache ich mir dabei die Erklärung der Ministerin zu eigen: Martinszüge sind Traditionsveranstaltungen, die wir beide ja auch noch aus unserer eigenen Kindheit kennen und dort liebgewonnen haben. Und – aus sozialdemokratischer Sicht nicht ganz unwichtig, das mag ich nicht verhehlen –: Sie sind Symbol für die Solidarität Stärkerer mit den Schwächeren in unserer Gesellschaft. Eine Botschaft, die alle Kinder meines Erachtens hören sollten.

Verbunden mit der Hoffnung, in Ihnen einen engagierten Mitstreiter in dieser Sache zu finden, verbleibe ich

 

mit den besten Grüßen

 

Ihr Torsten Rekewitz
Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Pulheim