„Wegducken beim Klimaschutz ist eine Bankrotterklärung!“

Mit erschreckender Klarheit macht der heute vorgelegte Bericht des Weltklimarats deutlich, dass beim Thema Klimaschutz keine Zeit mehr verschwendet werden darf. Die Bilanz der Umsetzung teilweise schon lang beschlossener Klimaschutzmaßnahmen ist in Pulheim aber düster.

Auch damit es hier endlich voran geht, hatten die SPD Pulheim gemeinsam mit den Grünen und dem Bürgerverein darauf gedrängt, dass die Stadt sich am „European Energy Award“-Programm beteiligt.

„Diese Teilnahme hätte zu Verbindlichkeit beim Klimaschutz und zu konkreter Unterstützung durch Fachberatung geführt, quasi ein Qualitätsmanagement beim Klimaschutz. Mit fadenscheinigen, teilweise sogar grob falschen Argumenten wurde die Teilnahme dann von CDU, FDP und WfP im Rat vor kurzem abgelehnt“, erläutert Sylvia Fröhling, Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion.

Ihr Mitvorsitzender Torsten Rekewitz ergänzt:

„Das wäre natürlich unangenehm gewesen, weil dann mit externer Bestätigung die enormen Defizite beim Klimaschutz durch die Stadt Pulheim klargestellt worden wären. Da hat der Bürgermeister dann seine Mehrheit aus Däumchendrehern zusammengetrommelt. Wie falsch das war, zeigt sich spätestens mit dem heute vorgelegten, schockierenden Bericht des Weltklimarats.“

Der Vorsitzende der SPD Pulheim, David Hochhausen, betont:

„Natürlich müssen die großen Räder beim Klimaschutz auf nationaler und internationaler Ebene gedreht werden. Aber auch vor Ort tragen wir Verantwortung. Dieser Verantwortung wollen der Bürgermeister, seine CDU, und FDP und WfP nicht gerecht werden. Das überrascht leider nicht. Es ist die Fortsetzung der Verhinderungspolitik eines Bundesministers Altmaiers oder von Ministerpräsident Laschet auf lokaler Ebene. Ich bin sicher, dass der Druck zu echtem Klimaschutz auch in Pulheim weiter steigen wird. Die SPD Pulheim wird bei dem Thema auf jeden Fall nicht lockerlassen.“