SPD Gesamtkonzept Regionaltangente

Die SPD hat ein durchgängiges Verkehrskonzept für den 3. Verkehrsring um Köln (Regionaltangente) im Bereich Pulheims vorgelegt, um die Pulheimer Ortsteile zu entlasten und den Verkehrsring um Köln zu schließen.

SPD-Verkehrskonzept entlastet Pulheimer Ortsteile und schließt Verkehrsring um Köln

 

Die Pulheimer SPD-Fraktion legt ein durchgängiges Verkehrskonzept für den 3. Verkehrsring um Köln (Regionaltangente) im Bereich Pulheims vor. „Ziele sind dabei Pulheimer Ortsteile zu entlasten, ein konfliktarmer Straßenausbau, eine bessere Anbindung an die Autobahnen und ein optimierter Verkehrsfluss in Nord-/Südrichtung“, so der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion Walter Lugt.

Der Vollausbau des Autobahnanschlusses Frechen Nord macht eine bisher fehlende Planung für den Ausbau der Tangente zwischen Aachener Straße und Pulheim erforderlich. Statt die Bürger durch den Ausbau stärker zu belasten, möchte die SPD mit einem konkreten Vorschlag einer geänderten Führung der Landesstraße diese deutlich entlasten: Vor Freimersdorf über die ehemalige Kreisstraße 5, um das Gewerbegebiet Brauweiler herum auf die Kreisstraße 6, ein Vollanschluss an die Bundesstraße 59 Höhe Segmüller, weiter bis zur Rettungswache Pulheim, danach auf die bisherige Strecke. Die überparteiliche Initiative „Entlastung der Bonnstraße“ hat den SPD-Vorschlag aufgegriffen und dafür schon 1.000 Unterschriften gesammelt. Aufbauend auf der kürzlich fertiggestellten Westumgehung Sinnersdorf ist die Ostumgehung Pulheim als Lückenschluss der Regionaltangente in den Landesstraßenbedarfsplan mit höchster Priorität aufzunehmen.

Für Sinnersdorf hat sich durch die Westumgehung der Durchgangsverkehr fast halbiert. Weitere Ortsteile sollen folgen. Die Ostumgehung Pulheim entlastet die Albrecht-Düren-Straße und reduziert den Verkehr auf der Rathauskreuzung um 2.000 Fahrzeuge pro Tag. Die SPD-Route, die Landesstraße in diesem Bereich zu verlegen, bringt deutliche Verbesserungen für Geyen, Sinthern, Brauweiler und mehr Abstand zu Freimersdorf. Fraktionsvorsitzender Frank Sommer: „Das heißt für viele Pulheimer weniger Verkehrsbelastung, deutlich weniger Immissionen und mehr Lebensqualität. Wir sollten uns aus den Gegebenheiten heraus einem praktikablen Ausbau widmen“.

Die durchgängige Regionaltangente umfasst zwei konfliktarm auszubauende Komplexe, einerseits die Ostumgehung Pulheim über freies Feld zwischen der Westumgehung und der Bonnstraße. Andererseits erfolgt die Verlegung der Regionaltangente (Landesstraße) zwischen Freimersdorf und Pulheim weitgehend auf vorhandenen Straßen, die K6 und die ehemalige K5. Sie ist im Gegensatz zum Ausbau der Bonnstraße ohne größere verkehrliche Beeinträchtigungen umzusetzen. Das gilt insbesondere beim Ausbau mehrstreifiger Fahrbahnen.

Fachleute halten den Verkehrsfluss in Nord-/Südrichtung für verbesserungswürdig. Die aufgeführten Maßnahmen schaffen hier Abhilfe. Die Pulheimer Bevölkerung und der Individualverkehr bekommen hierdurch verbesserte Anbindungen an die Autobahnen A1, A4 und A57 sowie die Bundesstraße B59n.

Obwohl die Vorteile für die Bevölkerung klar auf der Hand liegen, lehnen unverständlicherweise bisher die von der CDU geführten Mehrheitsfraktionen im Rhein-Erft-Kreis und in der Stadt Pulheim die SPD-Variante mit den spürbaren Verbesserungen für die Anwohner in den Stadtteilen und den konfliktarmen Ausbau ab. Sie setzen scheinbar auf den komplizierten Ausbau der Bonnstraße mit deren Knoten und ihren negativen Auswirkungen. Es bleibt ihr Geheimnis und für die Bürger sowie die Initiative unverständlich. Zusätzlich wird die Ostumgehung Pulheim abgelehnt. Begründung: Eine schwarz-grüne Vereinbarung im Koalitionsvertrag.

Skizze Gesamtkonzept Reginaltangente