Presseartikel im Kölner Stadtanzeiger: SPD macht Vorschläge zur weiteren Verkehrsberuhigung von Sinnersdorf

Frau Machnik, Redakteurin des Kölner Stadtanzeigers, hat zwei Anträge der Pulheimer SPD-Fraktion vom 14.06.2018 (Verkehrsberuhigung der Pulheimer Straße) und vom 13.08.2018 (Neugestaltung der Sinnersdorfer Ortsmitte) zum Anlass genommen, den nachfolgenden Artikel zu veröffentlichen: Schritt eins ist getan ...

Die Pulheimer Straße in Sinnersdorf - Foto: Hans-Rudolf Müller

Frau Machnik, die Redakteurin des Kölner Stadtanzeigers, hat zwei Anträge der Pulheimer SPD-Fraktion vom 14.06.2018 (Verkehrsberuhigung der Pulheimer Straße) und vom 13.08.2018 (Neugestaltung der Sinnersdorfer Ortsmitte) zum Anlass genommen, den nachfolgenden Artikel zu veröffentlichen

 

Pulheim-Sinnersdorf.  Schritt eins ist getan. Die Westumgehung Sinnersdorf ist freigegeben. Nun sparen sich viele Verkehrsteilnehmer den Weg durch die Ortsmitte des 5632 Einwohner zählenden Stadtteils und fahren auf direktem Weg von der A 57 nach Pulheim-Mitte beziehungsweise zur B 59.

Ob die Prognosen des Landesbetriebs Straßen zutreffen und nur noch 34 bis 45 Prozent der bislang 10 000 Fahrzeuge durch den Ort rollen, wird sich zeigen. Für die SPD ist es jedenfalls an der Zeit, dass die Stadt den zweiten Schritt tut und sich der weiteren Neugestaltung der Ortsmitte widmet.

Drei Ideen verfolgen Pulheims Sozialdemokraten: Sie schlagen vor, die Pulheimer Straße zwischen der Kreuzung und dem Kreisel Rurstraße/Erftstraße vom Verkehr zu beruhigen. Man rege an, Fahrradstreifen auf beiden Fahrbahnseiten anzulegen und hinter der Görreshofstraße Markierungen für Stellplätze aufzubringen, erläutert Hans-Rudolf Müller. „Wenn das so geregelt werden könnte, wäre das von Vorteil für alle“, ist sich der Sinnersdorfer sicher.

 

Tempo 30 vorgeschlagen

Weiterhin schlägt die SPD vor, auf der Pulheimer Straße Tempo 30 anzuordnen. „Denn nur so bekommt man einer Verkehrsberuhigung hin“, sagt Müller. Vor dem Hintergrund, dass dank der Westumgehung deutlich weniger Fahrzeuge durch die Ortsmitte rollen werden, sei dies vertretbar. „Warum sollen sich die Bürger die Pulheimer Straße denn nicht zurückerobern?“

Um Bewegung in die Sache zu bringen, schlägt die SPD vor, 25 000 Euro für die Planung im Entwurf des Doppelhaushalts 2019/2020 zu reservieren. Ein entsprechender Antrag liegt der Verwaltung vor. Mit der Planung beauftragt werden sollte der Städteplaner Professor Dr. Peter Degen beziehungsweise dessen Büro. Das wäre sinnvoll, sagt Hans-Rudolf Müller, da mit dem Namen Degen die erfolgreiche Neugestaltung des Kirchenvorplatzes und die Umgestaltung der Kreuzung verbunden seien.

Die Pläne enthielten weitere Details. Dazu zähle der Bau eines Kreisels anstelle der Kreuzung, eine Idee, die „wir gerne weiterverfolgen würden“, wie Müller sagt. Die Pläne müssten auf den heutigen Stand gebracht werden. „Wichtig ist uns, dass die Bürger in die Planung einbezogen werden, eine Bürgerversammlung ist zwingend notwendig.“