„Die Zukunft des Rentensystems ist eine Kernfrage unserer Gesellschaft.“

Torsten Rekewitz | stv. Vorsitzender der PulheimSPD
Torsten Rekewitz | Stv. Vorsitzender der PulheimSPD

In Frechen berät die RheinErftSPD, wie die gesetzliche Rentenversicherung auch in Zukunft stark sein kann und was gleichzeitig im Erwerbsleben unternommen werden muss, um Altersarmut zu verhindern. Mitglieder der Pulheimer SPD beteiligen sich intensiv an dieser Diskussion.

„Dass das bisherige Rentensystem vor dem Hintergrund des demografischen Wandels auf eine harte Probe gestellt wird, ist seit längerem augenscheinlich.“, stellt Torsten Rekewitz, stellvertretender Vorsitzender der Pulheimer Sozialdemokraten, fest. „Die SPD hält ohne Wenn und Aber am Umlagesystem und dem damit einhergehenden Generationenvertrag fest. Private und betriebliche Vorsorge können nur weitere ergänzende Säulen sein, die gesetzliche Rente aber nicht ersetzen. Deshalb ist es so wichtig, dass das bestehende System zukunftsfest aufgestellt wird. Nur so kann garantiert werden, dass auch in den nächsten Jahrzehnten, wenn immer weniger jüngere Erwerbstätige immer mehr Rentnerinnen und Rentner finanzieren, ein auskömmliches Alterseinkommen die Regel und nicht eine Ausnahme ist. Um die Zukunftssicherung der gesetzlichen Rentenvorsorge geht es bei den Überlegungen der Bundes-SPD – und wir Pulheimer Sozialdemokraten werden uns auf dem morgigen Kreisparteitag und auch darüber hinaus an der Diskussion beteiligen.“, so Rekewitz.

Annette Hennen, ebenfalls stellvertretende Vorsitzende der PulheimSPD, macht deutlich, dass es eine ganz wesentliche Grundlage für das weitere Funktionieren des deutschen Rentensystems gibt: „Nur wer zu Zeiten der Berufstätigkeit genug verdient, kann später mit einer auskömmlichen Rente rechnen. Deshalb muss vor allem hier angesetzt werden: Wer arbeitet, muss nicht nur soviel verdienen, dass er davon sich und seine Familie ernähren kann; sondern so viel, dass er auch genug in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen kann. Es muss endlich ein Ende gemacht werden mit prekären Arbeitsverhältnissen und dem Hangeln junger Menschen von einem Praktikum zum anderen, weil sich so reguläre Arbeitsplätze einsparen lassen. Hier muss der Gesetzgeber aktiv werden – nicht zuletzt, um die Einnahmeseite der Rentenversicherung zu verbessern und private Vorsorge überhaupt erst möglich zu machen.“, erläutert Hennen.

„Ob Arbeit in unserem Land anständig bezahlt wird und wie die jetzigen und die zukünftigen Rentnerinnen und Rentner im Alter in Würde leben können, sind Kernfragen unserer Gesellschaft und unserer sozialen Marktwirtschaft. Ich bin mir sicher, dass die SPD auf ihrem Bundesparteitag im Dezember ein gutes Rentenkonzept verabschieden wird. Der Pulheimer Ortsverein wird sich weiterhin aktiv an dieser Diskussion beteiligen. Dabei sind wir auch immer bemüht, die Wünsche möglichst vieler Menschen zu berücksichtigen, die wir beispielsweise im Rahmen unseres vor kurzem angelaufenen SPD-BürgerDialogs und in vielen persönlichen Gesprächen aufnehmen., so Torsten Rekewitz abschließend.