Etappensieg zum Erhalt des Halbstundentaktes

Die Stadtverwaltung hatte dem Haupt- und Finanzausschuss in seiner letzten Sitzung vorgeschlagen, bei der Buslinie 980 die "Einstellung des Halbstundentakts zwischen Sinnersdorf und Pulheim" ab Januar 2011 zu beschließen.

Im Klartext würde dies bedeuten: Auch zwischen 6 und 9 Uhr morgens sowie 16 und 20 Uhr nachmittags fährt der Bus 980 nur einmal pro Stunde. Betroffen von dieser Regelung wären vor allem Schulkinder, Jugendliche und Arbeitnehmer.

Die Sinnersdorfer SPD-Ratsmitglieder Marlies Stroschein und Hans-Rudolf Müller protestierten gegen diesen Vorschlag der Verwaltung. "Die Menschen brauchen den Halbstundentakt, um pünktlich zur Arbeit, zur Ausbildung, zur Schule oder zum Arzt zu kommen. Dafür sind sie besonders auch auf gute und häufige Verbindungen morgens und nachmittags angewiesen", führte Hans-Rudolf Müller aus.

Deshalb hat sich die SPD-Fraktion in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses nachdrücklich gegen den Verwaltungsvorschlag ausgesprochen.

Die SPD erreichte einen Etappensieg: Die Verwaltung zog ihre Vorlage zurück und sagte ein schlüssiges Konzept zu.