Bericht aus Berlin – Sonderausgabe Januar 2009

Unsere Bundestagsabgedordnete Gabi Frechen zur aktuellen Konjunktrlage: "Abwarten und Nichtstun wäre jetzt fatal!"

liebe Leserin, lieber Leser,

In den letzten Wochen und Monaten ist es uns gelungen, die schlimmsten direkten Auswirkungen
der Internationalen Finanzkrise auf die deutsche Wirtschaft aufzuhalten. In Rekordzeit haben wir in Berlin ein Rettungspaket auf den Weg gebracht, das einen Zusammenbruch des deutschen Bankensystems
verhindert hat.

Es muss uns allen jedoch klar sein, dass wir damit noch nicht über den Berg sind. Die Konjunkturkrise hat gerade erst begonnen. Die Zahl der Arbeitslosen steigt an, die Exporte gehen zurück. Immer mehr Unternehmen beantragen Kurzarbeit.

Aus vielen Gesprächen in den letzten Tagen und Wochen weiß ich, dass die Menschen verunsichert sind. Keiner von uns weiß, was auf uns zukommt und wie schwer die Rezession wirkt. Klar ist nur:

Abwarten und Nichtstun wäre jetzt fatal.

Daher hat unser Kanzlerkandidat Frank-Walter
Steinmeier bereits in der letzten Woche ein Maßnahmenpaket zur Bekämpfung der nahenden Krise vorgelegt. Beinahe alle Punkte dieses Paketes sind jetzt in das Konjunkturpaket der Großen Koalition eingeflossen.

Für mich ist das ein klares Signal: Wir Sozialdemokraten haben das Heft des Handelns in
die Hand genommen, während die anderen Parteien noch diskutiert und gestritten haben. Ich halte es für unerlässlich, jetzt alle Kräfte des Staates zu bündeln und zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger einzusetzen. Das erfordert mutiges und entschlossenes Handeln.

Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten setzen uns für einen starken Staat ein. Einen Staat, der in schlechten Zeiten anpackt und den Menschen hilft.

Eure Gabi Frechen