Baubeginn der Sinnersdorfer Westumgehung frühestens 2010

Marlies Stroschein
Marlies Stroschein: Wir werden jede politische Einflussnahme wahrnehmen, damit die berechtigten Sinnersdorfer Interessen endlich umgesetzt werden.

Bei Bürgergesprächen in Sinnersdorf wurden die SPD-Ratsvertreter Marlies Stroschein und Hans-Rudolf Müller stets auf die Westumgehung Sinnersdorf (L 183 n) angesprochen. Die Ratsmitglieder kümmern sich seit Jahren um dieses zentrale örtliche Thema. Bei ihrer letzten Anfrage zum Sachstand der Planung war 2005 ein Baurecht für Anfang 2008 in Aussicht gestellt worden.

Dieser Termin ist nun auch wieder hinfällig, denn der zuständige Landesbetrieb Straßen.NRW teilte den Ratsvertretern auf erneute Anfrage mit, dass mit dem Bau frühestens 2010 begonnen werden könne. Das allerdings auch nur „bei gutem Projektfortschritt“. Voraussetzungen hierfür seien:

  • der Abschluss des einjährigen Planfeststellungsverfahrens,
  • eine positive politische Entscheidungen zur Finanzierung der Maßnahme und
  • keine Klagen mit aufschiebender Wirkung.

    Mit der 1,1 km langen Neubaumaßnahme sollen die Pulheimer Straße (L 183) und die Sinnersdorfer Nordumgehung (L 93 n) verbunden werden, um den Durchgangsverkehr in Sinnersdorf deutlich zu verringern.

    Marlies Stroschein bedauert diese wenig erfreuliche Nachricht für den Ort: „Die erneute Verzögerung ist unverständlich. Besonders, weil kaum kostenaufwändige Bauwerke zu realisieren sind (Baukosten ins. rd. 2 Mio. Euro). Wir werden jede politische Einflussnahme wahrnehmen, damit die berechtigten Sinnersdorfer Interessen endlich umgesetzt werden.“